Motivation

Höchstleistung und Breitensport; Wettkampf und Entspannung

Aller Anfang ist schwer.

Beim Laufsport gilt das aber wirklich nur für den Anfang. Denn wer sich einmal aufgerappelt hat und durch einen Wald gejoggt ist - und seien es nur 2 km - wird normalerweise zum Wiederholungstäter. Die Beweggründe dazu spielen erst mal keine Rolle, sei es der Wille das Gewicht zu reduzieren oder sucht man den Ausgleich zum hektischen Berufsleben. Meistens ist es aber einfach nur der Spaß, sich an der frischen Luft zu bewegen. In einer Gruppe geht das natürlich viel einfacher und der "innere Schweinehund" wird am Anfang durch gleichbleibende wöchentliche Lauftermine überlistet.
Jeder Anfänger sollte sich schnell Ziele setzen. Dazu gab die Zeitschrift RUNNING einige Tipps, wie Sie erfolgreich an der Verwirklichung Ihrer Träume arbeiten.

 

1. Setzen Sie sich realistische Ziele

Ein Ziel macht nur dann Sinn, wenn es auch erreichbar ist. Seien Sie sich über zwei Dinge im Klaren: Steigerungen von Jahr zu Jahr sind erstens nur in einem begrenzten Rahmen möglich. Zweitens erfordern diese meistens einen höheren Aufwand als im Vorjahr (der in einer höheren Intensität oder in einem höheren Umfang oder beidem investiert werden muss).
Als Faustregel kann gelten, dass in einem langfristigen Trainingsprozess die Jahresgesamtbelastung um nicht mehr als zehn Prozent pro Jahr gesteigert werden sollte. Wenn Sie mit Bestzeiten hantieren, kalkulieren Sie Ihre Leistungsverbesserung daher entsprechend vorsichtig.

 

2. Arbeiten Sie in Etappen

Überprüfen Sie Ihre Form rechtzeitig bei Testwettkämpfen - besser gesagt bei Volksläufen - , in Leistungsdiagnostiken oder in besonderen Trainingseinheiten, die nach einem standardisierten Muster unter immer ähnlichen Bedingungen ablaufen. Bei diesen Tests können Sie auch mit Ausrüstungsgegenständen und verschiedenen Vorbereitungsmaßnahmen, Ernährungs- und Trinkabläufen experimentieren - dabei müssen Sie aber Abstriche in der Aussagekraft Ihrer ermittelten Leistung in Kauf nehmen. Wählen Sie Ihre Etappenziele sorgfältig aus - zum Beispiel kann ein Halbmarathon ein guter Test für den Marathonlauf sein. Weicht Ihre Form stark von der erwarteten Leistung ab, müssen Sie Ihre weiteren Ziele entsprechend korrigieren.

 

3. Führen Sie Protokoll

Notieren Sie sich jeden Tag nicht nur Ihre Trainingsdaten, sondern auch einige vitale Parameter wie den Ruhepuls oder das Gewicht. Vergleichen Sie diese Werte mit den Daten zum gleichen Termin des Vorjahres. Mit einer einfachen Tabellenkalkulation auf dem Computer ist eine einfache Erfassung möglich, die zugleich die grafische Darstellung der Daten ermöglicht. So können Sie positive und negative Tendenzen und Schwankungen schnell erkennen und eventuell entsprechend intervenieren.

 

 

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